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Polizeipräsidium Essen

Büscherstr. 2-6, 45131 Essen, Rüttenscheid
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Polizei

0201/8290

Polizei Infos

Polizei

Die Polizei sichert, kontrolliert und arbeiten im Verkehr, sie ermitteln in Kriminalfällen und beugen dieser vor, sie bilden, sie helfen und schützen Opfer und sie leiten Kampagnen. Grundsätzlich kann man sagen, dass ihre Aufgaben sehr unterschiedlich sind.
Alles, was man der Polizei mitzuteilen hat, wenn man mal mit ihr zu tun hat, ist:
-Vor- und Nachname
-Geburtstag und -ort
-Familienstand -Beruf (allg. Bezeichnung wie Schüler, Student, Auszubildender, Angestellter etc.)
-Adresse
-Staatsangehörigkeit
Alles andere sollte man mit seinem Anwalt besprechen, denn für den Anfang gilt, dass es besser ist nichts zu sagen, so kann man auch nichts falsches sagen.
Sollte man in eine Alkoholkontrolle gelangen, sollte man Dinge wie Gehversuche oder Fangfragen etc. auf keinen Fall aktiv mitmachen, denn das kann alles gegen einen verwendet werden. Sollte man nicht pusten wollen, das ist nämlich kein Zwang, muss man aber mit auf die Wache kommen und eine Blutabnahme machen.
Auf eine Vorladung muss man nur reagieren wenn sie von der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht kommt. Sollte sie von der Polizei kommen, muss man nur drauf reagieren wenn es um eine erkennungsdienstliche Behandlung - kurz ED - geht.

Warum muss ich nicht auf eine Vorladung der Polizei reagieren, es sei denn es geht um eine ED?
Die Strafprozessordnung kennt keine Pflicht, dass einer Vorladung zur Polizei Folge geleistet werden muss. Diese Ordnung gilt für Beschuldigte, aber auch für Zeugen. Ob das sinnvoll ist oder nicht sollte man im Vorfeld mit seinem Anwalt besprechen, denn das hängt immer vom Einzelfall und der Straftat ab. Sollte eine ED (also Lichtbilder, Fingerabdrücke, u.U. auch DNA, etc.) durchgeführt werden, steht das in der Vorladung drin und kann im Notfall mit Zwang durch die Polizei durchgeführt werden.
Eine weitere Pflicht Angaben zu machen ist es, wenn die Angaben zur Abwehr einer Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit einer Person erforderlich sind.
Bei einer Festnahme sollte man seine Rechte kennen und über diese wird man im Normalfall im Vorfeld von der Polizei informiert. Sollte sie das nicht machen, sollte man nachfragen. Denn man hat das Recht direkt nach dem Ankommen auf der Wache zwei Telefonate zu führen, sei es um einen Anwalt anzurufen oder Angehörige zu informieren. Sollte man sich verletzt haben oder eine Krankheit haben, z.B. Asthma und man hat kein Spray dabei, kann man einen Arzt verlangen. Auch ohne richterlichen Beschluss muss der Verhaftete bis 24.00 Uhr am nächsten Tag frei gelassen werden. Bei dem Vorbeugegewahrsam kann man aber bis zu 4 Tagen in Haft bleiben.

Sollten Polizisten unhöflich sein oder verbotene Methoden anwenden, wie z.B. Drohungen, Täuschungen oder Versprechen von Vorteilen, und man ist damit nicht einverstanden, kann man eine Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben.

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